Um 1700 siedelten die drei Brüder Mathar von Eupen nach Monschau über. Hubertus' Sohn  Hubertus Michael heiratete Agnes Lennarts. Dessen Sohn Joseph Casparus wurde am 14. 11.  1726 in Montjoie geboren. Er hatte einen Paten aus Eupen. Das zeigt, daß die Verbindungen zur  alten Heimat noch nicht abgebrochen waren. Joseph Casparus heiratete 1750 in Simmerath eine  Frau aus Lammersdorf. Das ist ein Hinweis, daß sich wahrscheinlich schon um diese Zeit die  Mathar über das alte Amt Monschau verteilt haben. In Kalterherberg ist ein Hubert Mathar durch  die Geburtsurkunde seines Sohnes Leonhard von 1760 bezeugt. Die Gleichheit der Vornamen  macht es wahrscheinlich, daß dieser Hubert Mathar ein Sohn des Hubertus Michael gewesen ist.  (s. auch den Stammbaum der Eupener Mathar)   Nach Wilhelm Goor, Eupen, enthält das Taufregister Eupen Band VI, S. 123 den Geburtseintrag für Mathias Mathar vom 22. 9. 1702 mit dem Zusatz "baptizatus filius Matthiae Mathar et Annae Phlip", d.h. "getauft als Sohn des Mathias Mathar und der Anna Phlip". Dieser Mathias Mathar ist identisch mit unserem Matheis Matharen, der 1661 geboren wurde. Damit ist der Anschluß an die Eupener Familienfolge hergestellt. Mathias Mathar wurde noch in Eupen geboren, war aber schon Hufschmied in Monschau und ist 1785 hier gestorben. Mit ihm beginnt die Geschichte der Monschauer Mathar. Die weiteren Daten stammen aus den Monschauer Kirchenbüchern. Hufschmiede in Monschau  Um die Mitte des 18. Jahrhunderts war die Monschauer Bürgerschaft in verschiedene soziale  Gruppen gegliedert.  Der Adel spielte in der Stadt keine große Rolle.  Die Spitze der  Sozialpyramide bildete die so genannte Feine Gewandtschaft,  etwa 10 Familien von  protestantischen Tuchfabrikanten, die untereinander verwandt und verschwägert waren: die  Scheibler, Troistorff, Offermann u.a. Sie besaßen die großen Webereien und bewohnten die  aufwendigen Stadthäuser, wie Rotes Haus und Haus Troistorff. Von ihnen war die nächste Klasse,   die Grobe Gewandtschaft, nach 1700 auf den zweiten Rang verdrängt worden. Hier sind die  selbständigen mittleren bis kleinen Weber zu finden, die schon vom Mittelalter an in Monschau  Tuch herstellten. Sie waren katholisch, um diese Zeit recht wohlhabend. Zur dritten Klasse  gehörten die Lohnweber und kleinen Handwerker, die in bescheidenen Verhältnissen lebten und in  den schmalen Fachwerkhäusern in sehr beengten Verhältnissen wohnten.1743 wurde zwischen   Home weiter zurück